Über uns

Cura Naturalia ist ein ganzheitlich orientiertes Unternehmen, gegründet von dem Geschwisterpaar Hans-Christian und Peter-Clemens Petersen.
Uns liegt die lokale Herkunft unserer Produkte, der kontrolliert biologische Anbau und der faire Handel besonders am Herzen.

Insbesondere möchten wir das Bewusstsein für die wertvollen Wildkräuter unserer Heimat für die Ernährung in Erinnerung rufen. Unsere heimischen Superfoods sind optimal auf den Bedarf unseres Organismus abgestimmt: ob zusätzliche Nährstoffe bei besonderen Belastungen, basischer Ernährung, Darmsanierung oder weil es einfach ein gutes Gefühl ist, sich mit den wertvollen Inhaltsstoffen heimischer Wildkräuter versorgt zu wissen – Wildkräuter sind ein wahres Lebenselixier.

Hier liest du mehr Details über die Geschichte, Entstehung und Entwicklung der „Original-9-Kräuter-Kur“:

Entwicklunggeschichte

Vor 15 Jahren habe ich, Peter – Clemens Petersen, eine Kräuterfrau kennengelernt, die mich dazu brachte, die zahlreichen heimischen Wildkräuter in meinem Garten zu verzehren. Diese würden dort nicht zufällig wachsen sondern sich für mich anbieten. Die Erfahrungen, die ich damit gemacht habe, waren unglaublich und ich möchte dir hier davon berichten, wie es zu der Entstehung der 9-Kräuter-Kur kam.

Die 9-Kräuter-Suppe nach Hildegard von Bingen

Wildkräuter Suppe

Nach dem Hinweis der Kräuterfrau bereitete ich mir vor allem im Frühjahr die von Hildegard von Bingen überlieferte „Gründdonnerstagssuppe“ oder „9-Kräuter-Suppe“ zu. Diese einfache Suppe hat mich derartig erfrischt und mir Kraft gespendet, dass es mir unglaublich erschien.

Wie kann eine Suppe aus allgemein als „Unkraut“ bezeichneten Pflanzen derartig erfrischen und Kraft spenden? Wie ist das möglich?

Ich nahm an weiteren Kräuterkursen teil und las viel über heimische Wildpflanzen. Ich erfuhr, welche immense Fülle wertvoller Inhaltsstoffe unsere heimischen Wildpflanzen enthalten. Mir erschien es plötzlich paradox, dass wir Grünpflanzen über weite Strecken transportieren, dass sie dabei eine Menge ihrer Vitalstoffe verlieren um sie dann hier teuer eingekauft werden müssen. All die Jahre hatte ich das Angebot an Frische, Vitaminen und Mineralstoffen dirket vor meiner Haustür einfach nicht wahrgenommen!

„Unkraut“

Wie viele andere Menschen unserer westlichen Kultur bin ich mit dem Begriff „Unkraut“ aufgewachsen. Dieser Begriff vermittelt eine Geringschätzung für heimische Wildkräuter, die eher als Verachtung bezeichnet werden muss. Ich gebe es zu, auch ich habe geglaubt, es handle sich bei dem „Unkraut“ um „minderwertiges, störendes Grünzeug“, welches eigentlich nur stört, rauszureißen und zu beseitigen sei.

Und aus diesem „Unkraut“ sollte ich jetzt eine Suppe kochen? Du kannst dir vorstellen, wie groß der innere Widerstand und die Überwindung war, mich diesem „Unkraut“ zu nähern, ja es womöglich zuzubereiten und zu verzehren!

Überwindung

Ich erinnere mich noch gut an das erste Mal, als ich Wildkräuter sammelte. Ich nahm Gedanken wahr wie „das machen doch nur ganz arme Menschen“, oder „hoffentlich sieht mich keine dabei und hält mich für einen Spinner“ bis hin zu „Ih, was krabbeln da für kleine Viecher drauf rum“.

Diese Erfahrung fand ich außerordentlich interessant, zeigt sie doch wie schwer es ist, eine einmal als richtig gelernte Überzeugung abzulegen und – trotz erdrückender Faktenlage – durch eine neue zu ersetzen. Vor allem das Gefühl, etwas sehr merkwürdiges zu tun, gradezu ein Außenseiter des Gesellschaft zu sein, bedeutete die größte Überwindung und begleitete mich noch eine lange Zeit. Wurde ich jetzt zu einer männlichen Kräuterhexe?

Zum Glück bin ich ein Mensch, der den Kampf mit dem „Unkraut“ im eigenen Garten weder gerne noch besonders intensiv aufgenommen hat. Auch war es nie mein Ziel, einen außerordentlich gepflegten Garten zu besitzen, in dem kein Wildkräutlein existieren durfte. In meinem Garten wuchsen und wachsen also Wildkräuter. Und nachdem mir bewusst geworden war, wie wertvoll und vielfältig die Inhaltsstoffe unserer heimischen Wildpflanzen sind, bereitete ich mir die Wildkräuter regelmäßig als Suppe zu, kochte Tees oder frisches Gempüse aus ihnen.

Frisch aus dem Garten, schonend zubereitet direkt auf deinen Teller! Ich kann dir nur dringend empfehlen diese Erfahrung selbst einmal zu machen. Pflücke im frühen Frühjahr die allerersten frischen Wildpflänzchen und bereite dir eine solche Suppe zu. Es müssen nicht 9 verschiedene Kräuter sein, für einen ersten Versuch reichen schon Brennessel und Löwenzahn aus. Solltest du an Erschöpfung, Müdigkeit und Antriebslosigkeit leiden, probiere es aus! Du wirst begeistert sein.
(Und wenn es dir so wie mir geht mit den anfänglichen Vorbehalten: pflücke in der frühen Morgenstunde oder Abenddämmerung… 😉

Aus der Suppe wird die 9-Kräuter-Kur

Wildkräuter sammeln

Ausgelöst durch die unglaublichen Erfahrungen mit der 9-Kräuter-Suppe entstand der Wunsch, die Kraft der Kräuter bei Bedarf das ganze Jahr über zur Verfügung zu haben. Die erste Idee war, es unseren Vorfahren gleich zu tun. Sie machten viele Lebensmittel auf einfachste und zugleich natürlichste Weise haltbar: durch Trocknung. Teekräuter werden noch heute nach diesem wertvollen und ökologischen Verfahren haltbar gemacht.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon meinen Bruder von der Kraft der Kräuter begeistert. Gemeinsam entwickelten wir die „Original-9-Kräuter-Kur“: Kräuter werden durch Rohkost-Trocknung haltbar gemacht. Durch das Vermahlen wird das Volumen verringert und die Nährstoffdichte erhöht. Voraussetzung war für uns von Anfang an, dass alle Kräuter aus kontrolliert biologischem Anbau stammen und keinerlei Zusatzstoffe enthalten sein sollten. Das sollte noch zu einem Problem werden, weil Wildkräuter nun einmal die wichtigen Bitterstoffe enthalten.

Auch sollte man nicht jedes Mal eine Suppe kochen müssen. So entstand die Idee, ein Wildkräuterpulver zu entwickeln, das einfach in ein Getränk eingerührt und sofort getrunken werden kann. Es ging uns um die Möglichkeit der täglichen und einfachen Zuführung der Bitter-, Vital – und Mineralstoffe mit möglichst geringem Aufwand für den Anwender.

Bitterstoffe

Wie oben erwähnt stellten bei unserem Vorhaben die in den Wildpflanzen enthaltenen Bitterstoffe eine besondere Herausforderung dar. Sie haben einen wesentlichen Anteil am Wert der Kräuterkur. Bitterstoffe sind, oder besser waren, ein enorm wichtiger Anteil in unserer Nahrung. Sie regulieren den Appetit und den Stoffwechsel. Diese Stoffe wurden aus käuflichen Grünpflanzen so weit als möglich herausgezüchtet. Süßes lässt sich einfach besser verkaufen.
Die unangenehme Folge ist, dass Bitterstoffe komplett gemieden und nicht mehr „gemocht“ werden. Der sättigende und Appetit zügelnde Effekt von ihnen ist in unserer Nahrung nicht mehr vorhanden. So ist vor allem das Übergewicht mit seinen langfristigen Folgeerkrankungen ein Dauerthema in unserer Gesellschaft geworden.

Viele Hersteller von Pflanzenpulvern vermischen die Kräuter mit einem Füllstoff, um die Bitterkeit herauszunehmen oder sie fügen ein Süßungsmittel hinzu.  Das wollten wir vermeiden.

Das Besondere und Einzigartige an unserer 9-Kräuter-Kur ist, dass es uns gelungen ist, eine Rezeptur zu entwickeln, die diese wertvollen Bitterstoffe zwar enthält, aber nicht derartig bitter schmeckt, dass es dem entwöhnten westlichen Gaumen zuwider ist. Durch die Mischung der Kräuter und das besondere Herstellungsverfahren ist es uns gelungen, eine reine Kräuterkur ohne Füllstoffe und Süßungsmittel herzustellen, was unsere Kur einmalig macht.

Weil die Kur durch die Frühjahrssuppe von Hildegard von Bingen entstanden ist, nennen wir die Kur zu Ehren und in Dankbarkeit an Hildegard auch „in der Tradition von Hildegard von Bingen“.

Warum „Kur“?

Die meisten Menschen im westlichen Lebensraum haben ein Leben lang noch keine Wildkräuter zu sich genommen. So wie ich selbst, bis ich die Frühjahrssuppe entdeckte.  Die Idee der Kur ist, für eine gewisse Zeit dem Körper kontinuierlich die wertvollen Inhaltsstoffe heimischer Wildpflanzen zuzuführen.

Wenn du das tust, wirst du die Erfahrung machen, dass dein Körper zu Beginn der Kur einen regelrechten Drang nach diesen Bitter-, Nähr- und Vitalstoffen entwickelt. Dieser Drang lässt mit der Zeit nach und die Einnahme der Kur wechselt ganz natürlich von „täglich“ auf „nach Bedarf“.

 

Qualität – reine Natur!

Wie oben bereits erwähnt ist uns eine ehrliche, 100-prozentige Qualität der Wildkräuter wichitg, rohköstlich und schonend hergestellt und ohne Füll- oder Zusatzsstoffe versetzt.

Bitte vergleiche unbedingt die Produktqualität und du wirst feststellen, dass die meisten Produkte nicht durchgängig biozertifiziert sind. Vor allem aber sind sie mit sehr billigen, meist unbedenklichen aber auch wirklungslosen Füllstoffen gestreckt.

Wir würden uns wirklich sehr freuen, wenn Dir unser Produkt zusagt. Bestelle Dir gerne eine Probe zum Testen!

 

Herzlichst,

Hans-Christian und Peter-Clemens Petersen

Link zur Probe:

Probepackung Original-9-Kräuter-Kur